Working Together in der Kunst der nächsten Gesellschaft?, 2010

"...der Geniekult ist glücklicherweise am Abserbeln. Die Vorstellung vom Künstler, der ganz aus sich heraus arbeitet, ist ein Witz. Künstlerische Produkte sind oft Gruppenarbeiten...", behauptete 1999 Pipilotti Rist und fasste damit eine Tendenz zusammen, die sich in den 90er Jahren verstärkt zu haben scheint: Künstlerische Kräfte finden sich meist temporär zusammen und experimentieren mit Identitäten und Methoden im Plural. Dabei aktivieren sie "kollektive Intelligenzen" (Pierre Lévy; eine "pure Ideologie" kontert Hans Ulrich Reck 2003.), kreieren nicht selten neue Spielregeln und setzen in Form einer "generalisierten Ästhetik einmal weniger Fetische als vielmehr Energien für Handlungen" frei (Michel Onfray).
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"...fortunately the cult of genius is dying away. The idea of the artist, who works entirely out of himself, is ridiculous. Artistic products are often group work..." Pipilotti Rists claim from 1999 summarizes a tendency that appears to have reinforced itself during the 90s: Creative forces often group temporarily together and experiment with identities and methods in plural. Thereby they activate "collective intelligences" (Pierre Lévy, a "pure ideology" according to Hans Ulrich Reck 2003), often recreate the rules of the game and liberate as a form of a "generalized aesthetics for once less fetishes than rather forces for action" (Michel Onfray).
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Online-Publikation / Online-Publication: http://workingtogether.eyes2k.net
Online-Kollaboration / Online-Collaboration using Wiki: http://working2gether.pbworks.com

Birte Kleine-Benne
Working Together in der Kunst der nächsten Gesellschaft?
2010

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"...der Geniekultur ist glücklicherweise am Abserbeln. Die Vorstellung vom Künstler, der ganz aus sich heraus arbeitet, ist ein Witz. Künstlerische Produkte sind oft Gruppenarbeiten...", behauptete 1999 Pipilotti Rist und fasste damit eine Tendenz zusammen, die sich in den 90er Jahren verstärkt zu haben scheint: Künstlerische Kräfte finden sich meist temporär zusammen und experimentieren mit Identitäten und Methoden im Plural. Dabei aktivieren sie "kollektive Intelligenzen" (Pierre Lévy; eine "pure Ideologie" kontert Hans Ulrich Reck 2003.), kreieren nicht selten neue Spielregeln und setzen in Form einer "generalisierten Ästhetik einmal weniger Fetische als vielmehr Energien für Handlungen" frei (Michel Onfray).

Historische Beispiele wie das Schreib- oder Musikmilieu des Mittelalters (Neurobiologen entdeckten bei aktuellen Gehirnuntersuchungen von Gitarrenduos synchrone Hirnströme.), Ateliers der Renaissance, Malschulen oder Künstlerkolonien belegen dabei, dass Kooperativproduktionen in der Kunst, die sich als Netzwerk formieren, in firmenähnlichen Kreativbüros organisieren oder Gruppenbezeichnungen strategisch einsetzen, keine neue Erfindung sind, sondern in kunsthistorischer Tradition stehen: "Überall winken sich Künstler zu: ein Blick, ein Händedruck genügt, um sich zu verstehen", romantisierte Franz Marc 1912 angesichts der Künstlerzusammenschlüsse vor dem Ersten Weltkrieg. Die Konstruktivistische Internationale manifestierte wenige Jahre später: "Zur Durchführung der Aufgaben des heutigen Lebens reicht die Initiative des Einzelnen nicht mehr aus. Kollektive Zusammenarbeit ist praktisch notwendig." Viel eher stellt sich offenbar die Frage, ob der singuläre Autor mit dem ihm zugesicherten Urheberrecht nicht eine nur zwischenzeitliche Episode in Form der modernen (Buchdruck-)Gesellschaft darstellt.

Ziel des Seminars "Working Together. Kollektive Kunstproduktion" im Sommersemester 2009 an der Berliner Universität der Künste war, uns anhand historischer und aktueller Fallbeispiele aller Künste (Malergruppen im 20. Jahrhundert, Atelier van Lieshout, A120/A121, b_books, Chto Delat, Dunst, Freie Klasse Berlin, KaosPilots, Krytyka Polityczna, Superflex) sowie ausgewählter theoretischer Positionen (etwa von Barthes, Deleuze/Guattari, Foucault, Kruse, Malone, Woodmansee) der kollektiven Autorenschaft und multiplen Bedeutungsproduktion zu nähern. Uns interessierten Gruppenkonfigurationen und -konstellationen, Verhaltenskodexe und potentielle Problemfelder, aber auch die juristischen Folgen für multiple Verfasserschaften, denn heutzutage kann noch immer nur dann Rechtsschutz beansprucht werden, wenn eine Kunstproduktion auf ein im Mindesten identifizierbares Individuum zurückgeführt werden kann. Und uns interessierten die Modi, nach denen Kooperationen funktionieren/nicht funktionieren, selten jedoch geklärt oder verabredet sind. Als externe Gäste stellte uns Jonas Liepmann die interdisziplinäre Projekt- und Arbeitsplattform iversity.de vor, Miss Fish performte für uns zum Kopenhagener Queer Art & Music Collective Dunstund Frau Dr. Andrea Müller führte im Gespräch mit uns zu den Goldenen Regeln gemeinschaftlicher Arbeit aus.

Ziel des Workshops "On Tour: Orte Gemeinschaftlicher Kunstproduktion" im Rahmen der interflugs-Sommerakademie im Juli 2009 war, uns in Gesprächen mit Kollegen aus praktizierenden Gemeinschaften aller Künste und der Architektur dem Phänomen der Multituden (Hardt/Negri) zu nähern. Als Multitude bezeichnen Michael Hardt und Antonio Negri diejenigen "kollektiven Singularitäten", die gemeinsam handelnd die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts durchstreifen. Dirk Baecker nennt diese kleinsten Einheiten der Selbstorganisation Cliquen, Büros und Werkstätten, die aufgemischt durch Possen aller Art die nächste Gesellschaft, die des Computers, bestimmen und darin die moderne Buchdruckgesellschaft ablösen werden. In der wissenschaftlichen Forschung und der technischen Produktion, der wirtschaftlichen Planung und der politischen Entscheidung würden bereits vernetzte und ineinandergreifende Gruppenmengen gekoppelt, so Vilém Flusser. Und diese Kopplungen entstünden aus Kompetenzen unterschiedlichster Fachgebiete, deren Grenzen sich im Verlauf verwischen würden. Und wie steht es mit der Kunst? In Gesprächen mit Rimini Protokoll (Sebastian Brünger), Boris Abel, Galerist, zur Künstlerbewegung NURR, mit Clandestine Insurgent Rebel Clown Army Berlin (Leutnant Brot, Panzergranate Zora Rosa und Oberleutnant Betty Fox), der Neuen Gesellschaft Bildende Kunst Berlin (Wibke Behrens und Benita Piechaczek), der Webplattform Wooloo.org (Judith Plodeck) und dem Institut für angewandte Urbanistik, ifau (Christoph Heinemann und Christoph Schmidt) fragten wir nach Entscheidungen und Erfahrungen selbstorganisierter Tätigkeit und baten unsere Gesprächspartner um konkrete Handlungsempfehlungen. Rät doch beispielsweise Flusser, dass ein Dialog umso ergiebiger sei, je größer der Unterschied zwischen den hieran beteiligten Kompetenzen ist. Und Peter Lau mahnt in gleich zwei seiner "acht Regeln für eine Revolte", Partner vorab unbedingt sorgfältig und zwar in Abstimmung mit sich und den eigenen Plänen auszuwählen, Partnern dann aber trotz bzw. wegen ihrer Diversität zwingend zu vertrauen.

Unsere Publikation "Working Together in der Kunst der nächsten Gesellschaft?" (2010), die wir auch in einer Auskopplung in einer interflugs-Printpublikation veröffentlichen, enthält nun u. a. die sechs thematisch nachbearbeiteten Protokolle dieser Gespräche als Ergebnis unserer anschließenden Auswertung. Sechs Illustrationen von Markues und Anja Wenzel pointieren die transkribierten Audiofiles. Weitere Texte eröffnen ein breiteres Untersuchungsspektrum zum Themenkomplex des gemeinschaftlichen Arbeitens: Der Frage, ob wir Zeitzeugen bzw. aktive Teilnehmer eines Kulturwechsels seien und sich dieser auch in der Konstruktion gemeinschaftlicher Autorenschaften, Produktionsformen und Bedeutungsproduktionen von und in der Kunst äußere, gehen Birte Kleine-Benne und Jorge Sanguino nach: In Fortsetzung von Benjamins Analyse des Kunstwerks im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit von 1935 fragt Sanguino nach den Auswirkungen auf den Künstler und dessen Arbeitsbedingungen im digitalen Zeitalter und bietet vor dem Hintergrund der Deleuze'schen Kontrollgesellschaft eine überarbeitete Definition von Kunst, Kultur und Kulturarbeit: "...culture is profitable and therefore an object for investment instead of 'support'". In meinem Text extrahiere ich im Kontext gegenwärtig zu beobachtender Paradigmen-, Subjektivierungs- und Autorenwechsel die Form des Konnektivs als Form des Zusammenarbeitens in und mit technischen Umgebungen und praktiziere diesen Wechsel der Produktions- und Kommunikationsbedingungen in Kapitel 3 gemeinsam mit Katrine Damkjaer. Mediale Prozesse, Informationen, Mitteilungen, Techniken, Technologien, soziale Beziehungen, Kulturen und Wirklichkeiten verschmelzen hier miteinander zu einer prozessualen und temporären Dynamik. Torsten Rackoll entwirft in seinem persönlich gehaltenen Plädoyer für kollaborative Arbeitsweisen in der Kunst acht Charakteristika für das Phänomen der kollaborativen Autorenschaft, darunter, dass hierdurch eine zusätzliche, vorher nicht-existente, machtvolle und zweckorientierte Position in den Diskurs eingeführt würde. Katrine Damkjaer erörtert den Wechsel vom ausstellungsorientierten (exhibition-centered) zum publikumsorientierten (visitor-centered) Kunstmuseum am Beispiel der dänischen Museumslandschaft und der Social Software als Katalysator dieser Entwicklung und fragt, ob auch der White Cube Chancen habe, eine Kultur der Gemeinschaft zu praktizieren. Eine MindMap von Martyna Starosta und Markues systematisiert selbstorganisierte Gruppen nach Aspekten wie etwa dem Gründungsakt, den Mitgliedern, der Organisationsform, der Form der Kommunikation, den Entscheidungsprozessen, der Wirtschaftlichkeit etc. André Schmidt und Daniel Kupferberg überarbeiten Axel Sandemoses Jantegesetz aus dem Jahr 1933, mit dem in dem Roman "Ein Flüchtling kreuzt seine Spur" die Bevölkerung der fiktiven Kleinstadt Jante individuelle Erhöhungen kollektiv zu verhindern in der Lage war und das noch heute als "Janteloven" in den skandinavischen Ländern gegenwärtig ist. Neun AutorInnen aus Seminar und Workshop (von insgesamt etwa 40 TeilnehmerInnen) sprechen sich mehr oder weniger klar für konkrete Handlungsempfehlungen eines gemeinschaftlichen Arbeitens aus und belegen hierin einmal mehr die Heterogenität und Diversität dieser Arbeitsform. Die begleitenden Abbildungen von Daniel Kupferberg illustrieren mögliche (z.B. personelle) Hybridisierungen in Folge gemeinschaftlichen Arbeitens. Der Test von kollektivkollektiv macht humorvolle, aber nicht weniger ernsthafte Angebote, die eigene Kollektivbefähigung zu prüfen: Bin ich der Typ für temporäre Kollektive, Franchise-Kollektive oder Intensiv-Kollektive oder werde ich reich und berühmt, das aber allein? Für das Handbuch des Kollektiven Arbeitens, mit dem Flavia Spichtig, Lola Göller und Anton Theileis seit Ende 2009 Definitionen alphabetisch sortierter Begriffe zum Thema sammeln, bitten die Drei im Sinne des Themas um Mitarbeit, sowohl die Begriffe zu ergänzen als auch die Definitionen zu füllen. Das gesammelte Material ist online auf workingtogether.eyes2k.net, außerdem auf pbworks.com for Online Collaboration unter der URL http://working2gether.pbworks.com zu finden (Konzept und Umsetzung: Katrine Damkjaer / Birte Kleine-Benne) und soll - daher die Wahl der Wikisoftware - im besten Fall erweitert werden.



Birte Kleine-Benne
Working Together in the Art of the next Society?
2010

"...fortunately the cult of genius is dying away. The idea of the artist, who works entirely out of himself, is ridiculous. Artistic products are often group work..." Pipilotti Rists claim from 1999 summarizes a tendency that appears to have reinforced itself during the 90s: Creative forces often group temporarily together and experiment with identities and methods in plural. Thereby they activate "collective intelligences" (Pierre Lévy, a "pure ideology" according to Hans Ulrich Reck 2003), often recreate the rules of the game and liberate as a form of a "generalized aesthetics for once less fetishes than rather forces for action" (Michel Onfray).

Historical examples such as the medieval literary or musical milieu (current neurobiologist investigation discovered synchronized brain activity during guitar duets), renaissance workshops, paint schools and artist colonies demonstrate that cooperative production in art, which organizes itself in networks or in enterprise-like creative agencies, or applies a group identifier in a strategic way, are no new invention but rather draw from an historic tradition. Facing the association of artists before WW I, Franz Marc resumes: "Everywhere artists wave at each other: One glance, one handshake is enough to understand each other". And the Constructivist International states only a few years later: "In order to realize the task of today life, an individuals initiative is not enough anymore. Collective collaboration is practically essential". The question imposes itself, whether the singular author with his granted copyrights represents a temporary episode of the modern (book printing) society

The goal of the seminar "Working Together. Collective Art Production" in summer 2009 at Berlin University of the Arts was to approach collective authorship and multiple production of meaning through historical as well as contemporary case studies (painters in the 20th century, Atelier van Lieshout, A120/A121, b_books, Chto Delat, Dunst, Freie Klasse Berlin, KaosPilots, Krytyka Polityczna, Superflex) and select theoretical positions (Barthes, Deleuze/Guattari, Foucault, Kruse, Malone, Woodmansee). We were interested in group configurations and -constellations, code of ethics and possible problems, but also in the legal consequences of multiple authorship, since nowadays legal protection can only be claimed if an artistic production can be traced back to a minimally identifiable individual. And we were interested in the modes, that make cooperation work or fail, but that are seldom clarified or arranged in any way. As external guests Jonas Liepmann presented the interdisciplinary project- and workingplatform iversity.de, Miss Fish performed for the Copenhagen Queer Art & Music Collective Dunst and Mrs. Dr. Andrea Müller explained the Golden Laws of collective working.

The goal of the workshop "On tour: Locations of collective art production" within the Interflugs summeracademy in July 2009 was to approach the phenomenon of Multitude (Hardt/Negri) through talks with colleagues from practicing communities of the visual and performing arts and architecture in Berlin. Michael Hardt and Antonio Negri describe those "collective singularities", which act together to explore 21st century society, as a multitude. Dirk Baecker refers to these smallest possible particles of self-organisation as cliques, offices and workshops, which use mixed antics of all sorts to define the next society, meaning that of the computer, thus replacing the modern society of printing. Vilém Flusser observed that group quantities, which were already networked and interdependent, were linked in scientific research and in technical production as well as in economic planning and political decision. And these interconnections were created by competencies of the most diverse special fields, whose boundaries would be blurred in the process. And what about art? In talks with Rimini Protokoll (Sebastian Brünger), Boris Abel, gallery owner, for the association NURR, with Clandestine Insurgent Rebel Clown Army Berlin (Leutnant Brot, Panzergranate Zora Rosa and Oberleutnant Betty Fox), with the New Society for Visual Arts Berlin, NGBK (Wibke Behrens and Benita Piechaczek), the Webplatform Wooloo.org (Judith Plodeck) and the Institute for Applied Urbanism, ifau (Christoph Heinemann and Christoph Schmidt) we asked for their decisions and experiences and for their recommendations for action. For example Flusser suggests afterwards that the dialogue would be even more productive, the greater the difference is here between the participating competencies. And Peter Lau warns in two of his "acht Regeln für eine Revolte" to select partners in advance, very carefully and in fact in agreeance with yourself and your own plans, but to compellingly trust the partners despite of and even just because of their diversity.

Our publikation, "Working Together in the Art of the next Society?" (2010), which we published in an Interflugs printpublication in an extract, now includes among others, the six thematically revised protocols from these conversations as the result of our subsequent evaluation. Six illustrations by Markues and Anja Wenzel emphasise the transcribed audio files. Additional texts open up a broader examination spectrum on the complex themes of the collaborative work. The question of whether or not we are witnesses or active participants of a cultural change and also express this in the construction of common authorships, forms of production and productions of meaning from and in art, is being explored by Birte Kleine-Benne and Jorge Sanguino: In continuation of Benjamin's analysis of the work of art in the age of its mechanical reproduction from 1935, Sanguino questions the consequences on the artist and his working conditions in the digital age and offers a revised definition of art, culture and cultural work against the background of the Deleuzian controlled society: "...culture is profitable and therefore an object for investment instead of 'support'". In my text, I extract the form of the connective as a form of collaboration in and with technical surroundings and within the context of the presently observed paradigm, subjectivity and author changes, and I practice this change in production and communication conditions together with Katrine Damkjaer in chapter 3. Medial processes, information, messages, techniques, technologies, social relationships, cultures and realities merge together here into a procedural and temporal dynamics. In his personally held speech on collaborative work in art, Torsten Rackoll is creating eight characteristics on the phenomenon of collaborative authorship, including the fact that due to this an additional, previously non-existent, powerful and purposeful position has been introduced into the discourse. Katrine Damkjaer discusses the change from exhibition-centred to visitor-centred art museums using the example of the Danish museum landscape and Social Software as a catalyser of this development and questions, whether the White Cube would also have a chance to practice a culture of the community here. A MindMap from Martyna Starosta and Markues systematizes self-organised groups according to aspects such as the constituent instrument, the members, the form of organisation, the form of communication, the decision-making process, cost-effectiveness, etc. André Schmidt and Daniel Kupferberg rework Axel Sandemoses Jante Law from 1933, within which in the novel "A Fugitive Crosses His Tracks" the population of the little fictive Danish town of Jante was capable of collectively preventing individual achievements and success, something that is still present in Scandinavian countries as "Janteloven". Nine authors from seminar and workshop (out of a total of 40 participants) speak out for concrete recommendations for action of the collaborative work and herein once again prove the heterogeneity and diversity of this work form. The accompanying figures by Daniel Kupferberg illustrate possible (e.g. individual) hybridizations as a result of collaborative work. The test from kollektivkollektiv provides you with funny, but no less serious offers to examine the own collective ability: Am I the type for temporary collectives, franchise-collectives or intensive-collectives or will I become rich and famous, but alone? Since the end of 2009, Flavia Spichtig, Lola Göller and Anton Theileis have been collecting definitions of alphabetically sorted concepts on the topic, for the handbook of collaborative work. In the sense of the topic, the trio request participation to add any terms as well as to fill the definitions. The material collected is available online at workingtogether.eyes2k.net as well at pbworks.com at the URL http://working2gether.pbworks.com (concept and implementation: Katrine Damkjaer / Birte Kleine-Benne) and should be at best expanded, hence the choice of Wikisoftware.



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